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Viessmann

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Viessmann

Die Viessmann Werke mit Stammsitz im hessischen Allendorf (Eder) sind einer der führenden Hersteller von Produkten der Heiztechnik. Im Laufe seiner Geschichte brachte das 1917 gegründete Unternehmen zahlreiche Entwicklungen auf den Markt, die neue Maßstäbe setzten und heute als technische Meilensteine in der Branche gelten. Mit 9000 Mitarbeitern in 16 Werken, 37 Auslandsgesellschaften und 120 internationalen Verkaufsniederlassungen sind die Viessmann Werke ein inhabergeführtes Unternehmen geblieben. Dr. Martin Viessmann leitet das Unternehmen in der dritten Generation. Aber beginnen wir nochmal von vorne: Die Keimzelle der Viessmann Group liegt in Hof an der Saale. Johann Viessmann, 1879 in Kulmbach geboren, lebt und arbeitet hier als Schlossermeister. Aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt, macht er sich 1917 mit einer kleinen Schlosserei selbstständig, in der er landwirtschaftliche Maschinen baut. Fantasie, Erfindungsgeist und handwerkliches Geschick bewirken, dass sich Johann Viessmann nicht allein mit landwirtschaftlichen Geräten beschäftigt. Er repariert Textilmaschinen genauso wie die zu dieser Zeit als technische Wunderwerke bestaunten Automobile. 1928 beginnt Johann Viessmann mit dem Bau von Heizkesseln, wozu ihn Hofer Gärtner angeregt haben. Zu dieser Zeit werden ausschließlich Gussheizkessel in Gliederbauweise hergestellt. Johann Viessmann erkennt rasch die Verbesserungsmöglichkeiten dieser Heizkessel und innerhalb kurzer Zeit gelingt es ihm, eine neue Generation von Heizkesseln zu entwickeln und im eigenen Handwerksbetrieb zu fertigen. Die neuen Heizkessel werden anfangs aus Stahlrohren gefertigt, da Rohre besonders druckstabil und leicht zu verarbeiten sind. Die Kessel haben gegenüber gusseisernen Kesseln einen geringeren Brennstoffverbrauch und liefern wesentlich schneller Wärme, was rasch überzeugt. Die Zentralheizung setzt sich in Haushalten und Gewerbebetrieben mehr und mehr durch und Johann Viessmann verbessert und patentiert das Fertigungsverfahren. Statt Rohren verwendet Johann Viessmann nun Bleche und fertigt daraus die Kesselheizflächen. Diese Konzeption ermöglicht es, Kessel mit kleinerer Wärmeleistung zu bauen, die noch sparsamer heizen. 1937 verlässt Johann Viessmann Hof, um die Produktion auf eine breitere Basis zu stellen. In Allendorf an der Eder baut er ein Unternehmen auf, dass zum Stammwerk der heutigen Viessmann-Gruppe wird. In dieser Zeit werden 30 Mitarbeiter beschäftigt. Auch während des Zweiten Weltkriegs werden im Allendorfer Werk Stahlheizkessel gefertigt und Hans Viessmann, der Sohn des Firmengründers und Soldat einer Spezialeinheit, widmet sich in seiner Freizeit dem Entwurf neuer Heizkessel. Mit einer Mappe voller Zeichnungen und Plänen sowie vieler Ideen kehrt er 1945 nach Hause zurück. 1947 übernimmt Hans Viessmann den väterlichen Betrieb mit 35 Beschäftigten. Bereits zur Währungsreform ist die Belegschaft auf über 100 Beschäftigte angewachsen. Anfang der 50er-Jahre beginnt für die Heiztechnik ein entscheidender Strukturwandel: Heizöl setzt sich immer mehr durch und verdrängt die bis dahin dominierenden Festbrennstoffe – vor allem Koks – allmählich vom Markt. Heizöl ermöglicht den vollautomatischen Betrieb von Wärmeerzeugern und schafft die Voraussetzung für die Einführung der Warmwasserheizung in großem Umfang. Mit der Ölheizung werden auch die trägen Schwerkraftheizungen auf die schnell regelbaren Pumpen-Warmwasserheizungen umgestellt. Man beginnt damit, die bisher offenen Anlagen als geschlossene Anlagen mit Membran-Ausdehnungsgefäß auszuführen. Im Jahr 1957 stellt Viessmann auf der Hannover Messe ein für die damalige Zeit ungewöhnlich fortschrittliches Heizkesselprogramm vor und bringt damit den Markt in Bewegung, der zu dieser Zeit noch immer von Gussgliederkesseln beherrscht wird. Die Möglichkeit eine Warmwasserbereitung einzubauen, bringt den Viessmann-Kesseln Popularität und die Ära des Stahlheizkessels beginnt. Mit dem Beginn der automatischen Ölfeuerung gewinnt auch die Regelungstechnik an Bedeutung. Eine Vorrangschaltung sorgt dafür, dass während des Zapfens von Warmwasser die Wärmeabgabe an die Heizung unterbrochen wird und die volle Kesselleistung für die Trinkwassererwärmung zur Verfügung steht. Das Unternehmen Viessmann wächst ständig so dass zu dieser Zeit rund 350 Mitarbeiter jährlich etwa 5 000 Kessel produzieren. Der Wandel in der Primärenergienutzung setzt sich weiter fort: Während 1960 nur 15 Prozent der Wohnungen mit Heizöl beheizt werden, sind es 1970 bereits 45 Prozent. Kohle geht von 82 auf 40 Prozent zurück. Als drittes Standbein der häuslichen Wärmeversorgung wird Gas eingesetzt, vorrangig in den Städten, in denen die Kokereien die Haushalte mit dem bei der Koksproduktion entstehenden Kokereigas als Stadtgas versorgen. Die dynamische Entwicklung des Unternehmens Viessmann setzt sich in den 60er-Jahren fort. Nachdem Viessmann mit einer neuen Kessel-Generation den Weg für den Stahlheizkessel geebnet hat, beginnt in diesem Jahrzehnt die Entwicklung von komfortablen Systemen zur Trinkwassererwärmung. Viessmann stellt 1962 einen neuen Durchlauferhitzer vor, der zunächst aus Kupfer - und später aus Nickelbronzerohren gefertigt wird. Es ist der erste Durchlauferhitzer, der mechanisch zu reinigen ist. Steigende Komfortansprüche bestimmen die Weiterentwicklung der Trinkwassererwärmung. 1965 werden „Heizkessel mit eingebauten, korrosionsfesten Brauchwasserbehältern“ zum Patent angemeldet. 1967 bringt Viessmann mit den von dem Designer der Ulmer Schule, Hans Gugelot, gestalteten Kesseln erstmals Farbe und Design in die Heizkeller. Parallel zur Kesselentwicklung wird das Lieferprogramm der Regelungs- und Steuerungstechnik erweitert. Die manuell betriebenen Mischer werden zunehmend durch elektrische Kesselregelungen mit raumtemperatur- oder außentemperaturgesteuerten elektronischen Heizkreisregelungen mit zeitgesteuerter Nachtabsenkung abgelöst. Mit diesen Neuentwicklungen baut Viessmann seinen Marktanteil aus. In dieser Zeit werden jährlich etwa 40 000 Heizkessel von 1400 Mitarbeitern gefertigt. Das Unternehmen bleibt nicht auf Allendorf beschränkt. 1969 wird ein weiteres Werk in Battenberg errichtet. Der Markt hat sich zu dieser Zeit bereits erheblich verändert. Ende des Jahrzehnts beträgt der Anteil der Stahlheizkessel in der Bundesrepublik bereits 65 Prozent, der Anteil der Gusskessel geht auf 35 Prozent zurück. Zu Beginn der 70er Jahre decken Erdöl und Erdgas knapp zwei Drittel des Weltenergiebedarfs. Jährlich werden über 2,3 Milliarden Tonnen Rohöl und über eine Milliarde Kubikmeter Erdgas gefördert. Im Zuge der sogenannten Ersten Energiekrise steigen 1973 die Preise für Rohöl drastisch. Die Reaktion darauf sind Maßnahmen zur Energieeinsparung, die erstmals seit 30 Jahren international zu einem Rückgang des Energieverbrauchs führen. In den folgenden Jahren wird der sparsame Umgang mit Öl und Gas ein zentrales Thema der Wirtschaftspolitik. Zeitgleich wächst das Umweltbewusstsein. 1974 tritt das Bundes-Immissionsschutzgesetz, 1976 das Energieeinsparungsgesetz in Kraft. Die daraus abgeleiteten Verordnungen wirken sich direkt auf die Heizungstechnik aus. Erdgas gewinnt als Brennstoff in den 70er-Jahren erheblich an Bedeutung. Sein Anteil steigt von 8 auf 22 Prozent. Nach und nach werden die Stadtgasnetze auf das umweltfreundlichere Erdgas umgestellt. Für die Viessmann Werke stehen die 70er-Jahre im Zeichen der Expansion. 1972 wird der erste Standort im Ausland eröffnet, in der Region Hof, der Wiege des Unternehmens, kommt Oberkotzau als Produktion hinzu. Ausgelöst durch die Energiekrise wird Anfang der 70er-Jahre in allen Bereichen der Heiztechnik geforscht und entwickelt, um die Energieausnutzung der Heizkessel weiter zu verbessern. 1972 überrascht Viessmann die Fachwelt mit einer Weltpremiere – einem Heizkessel aus Edelstahl und 1976 startet Viessmann die Prodduktion von Artikeln zur Nutzung von regenerativen Energieträgern mit der Fertigung von Sonnenkollektoren. Zwei Jahre später kommen die ersten Wärmepumpen auf den Markt und neue Scheitholzkessel, Holzvergaserkessel sowie Spezialheizkessel für Hackschnitzel und andere Biomasse-Formen entwickelt. Anfang der 80er-Jahre beginnt die Ära der Niedertemperatur-Warmwasserheizung. Die bei der Wärmeerzeugung entstehenden Auskühl- und Oberflächenverluste eines Heizkessels lassen sich erheblich reduzieren, wenn Heizkessel statt mit konstant angehobener Temperatur von circa 70 Grad Celsius mit gleitend abgesenkter Kesselwassertemperatur bis herab auf 40 Grad Celsius betrieben werden. Dadurch ergeben sich für die Heizkessel neue, erhöhte Anforderungen, denen die Kesselkonstruktion Rechnung tragen muss: Die energiesparenden Viessmann Tieftemperaturheizkessel Vitola biferral mit zweischaliger Verbundheizfläche Guss/Stahl werden in den 1980er-Jahren zu einem festen Begriff in der Heizungsbranche. Der Erfolg dieser Baureihe spiegelt sich in der verkauften Stückzahl wider: 1988 verlässt der millionste Vitola Kessel das Werk in Allendorf. Um die Schadstoffemissionen weiter zu reduzieren, werden Heizkessel und Brenner genau aufeinander abgestimmt; sie bilden eine Einheit. Dies stellt einen entscheidender Schritt in Richtung Systemtechnik dar. Ein Schwerpunkt der Schadstoffreduzierung ist in diesem Jahrzehnt die Entwicklung von Maßnahmen zur NOX-Minderung, um dem „sauren Regen“ entgegenzuwirken und so das befürchtete Waldsterben zu verhindern. Der Treibhauseffekt und die damit verbundene Gefahr einer Klimaveränderung beherrschen die umweltpolitischen Diskussionen der späten 80er-Jahre. Die Bundesregierung beschließt 1990, bis zum Jahr 2005 die CO2-Emission um 25 bis 30 Prozent zu reduzieren. Damit schlägt die Stunde der Brennwerttechnik. Mit ihr lassen sich gegenüber Niedertemperaturkesseln mehr als zehn Prozent Brennstoff einsparen, da auch die im Wasserdampf der Abgase enthaltene latente Wärme für den Heizwasserkreislauf nutzbar gemacht wird. Um dieses Potenzial auszuschöpfen, entwicklen die Viessmann Konstrukteuren zwei bahnbrechende Entwicklungen: Für eine extrem schadstoffarme Verbrennung sorgt der MatriX-Strahlungsbrenner. Intensive Kondensation und damit eine optimale Nutzung des Brennstoffs gewährleisten die Inox-Crossal-Heizflächen – hochwirksame Wärmetauscherflächen aus Edelstahl, die in allen Viessmann Brennwertkesseln eingesetzt sind. Mit dem Fall der Mauer öffnen sich 1989 praktisch über Nacht neue Märkte – zunächst in Ostdeutschland, wo der Heizungsanlagenbestand modernisiert werden muss. Trotz schlechter Infrastruktur und oftmals ungeklärten Eigentumsverhältnissen gelingt es, bereits 1991 flächendeckend mit Verkaufsniederlassungen in den neuen Bundesländern vertreten zu sein. Zum Jahreswechsel 1991/1992 zieht sich dann Dr. Hans Viessmann aus der Heiztechnik zurück und überträgt seinem Sohn Dr. Martin Viessmann, der seit 1979 im Unternehmen tätig ist, die alleinverantwortliche Leitung. Im Internet präsentiert sich Viessmann unter http://www.viessmann.de seit 1997 und informiert auf seiner Homepage über das Produktprogramm, sowie Informationen über Förderprogramme, Verordnungen und technische Richtlinien im Mittelpunkt. Durch die Zusammenlegung von Heizungsanlagen- und Wärmeschutzverordnung zur Energieeinsparverordnung (EnEV) ändern sich 2002 wesentliche Rahmenbedingungen für die Heizungsbranche. Die EnEV verlangt eine ganzheitliche Betrachtung von Bauphysik und Anlagentechnik, gibt Effizienzziele vor und forciert damit Komplettsysteme aus gut aufeinander abgestimmten Komponenten. Bereits 2001 bietet Viessmann Systemlösungen zum energieeffizienten Bauen und Modernisieren, zur Ressourcenschonung und zur Senkung der CO2-Emissionen an. Produktneuheiten zur Nutzung regenerativer Energien – zum Beispiel solarthermische Systeme, Wärmepumpen und Biomasse-Kessel – ergänzen das Vitotec Programm. Begrenzte Erdöl- und Erdgasvorräte und ein weltweit wachsender Energiehunger kennzeichnen die globale Energiesituation. Dazu kommen steigende CO2-Emissionen, die eigentlich drastisch gesenkt werden müssten, um schwerwiegende Konsequenzen für das Klima zu verhindern. Vor diesem Hintergrund wächst die Bedeutung heimischer erneuerbarer Energien. Bis 2009 erreicht bei Viessmann das Geschäft mit regenerativen Energiesystemen einen Umsatzanteil von 25 Prozent. Durch die Übernahme von renomierten Unternehmen aus dem Vereich der erneuerbaren Energien, bietet Viessmann nun auch Biomasse-Kessel, Holzheizsysteme, Trockenfermentationsanlagen, Wärmepumen und Blockheizkraftwerke. Mit 1,3 Milliarden Einwohnern und einem jährlichen Wirtschaftswachstum von durchschnittlich zehn Prozent zählt China zu den Kernmärkten der Zukunft. Mit der Übernahme des Solarkollektor-Herstellers Eurocon baut Viessmann 2008 seine Präsenz in Fernost aus. Unweit des bisherigen Standorts Peking entsteht in nur zwölf Monaten in Dachang ein neues Werk. Mit einer Produktionskapazität von einer Million Röhren pro Jahr wird Viessmann Solar Energy zum weltweit größten Hersteller von Vakuum-Solarröhren. Im Fachhandel von wärme24 kaufen Sie ein Auswahl an hochwertigen Heizkesseln, Brennwertkesseln, Warmwasser- und Solarspeichern, sowie Solarkollektoren zur Nutzung von regenerativen Energien. Natürlich immer versehen mit dem weiteren notwendigen Zubehör. Nutzen Sie unsere Filternavigation und finden schnell und einfach den gewünschten Artikel dieses renomierten Herstellers.
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