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Heizkörper

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Heizkörper in vielen verschiedenen Ausführungen - wärme24

Bei wärme24 kaufen Sie sicher und günstig Heizkörper, in der Ausführung als Plattenheizkörper, Röhrenradiator, Badheizkörper, Konvektor oder Heizwand. Doch was sind die Unterschiede? Beziehungsweise welche Heizkörper-Variante passt zu Ihren Anforderungen?

Schauen wir uns die einzelnen Varianten doch einmal näher an.

Plattenheizkörper oder Flachheizkörper

Plattenheizkörper oder Flachheizkörper bestehen aus einer oder mehreren glatten oder profilierten Stahlblech-Platten, weshalb eigentlich Plattenheizkörper die zutreffendste Bezeichnung wäre. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden diese Heizkörper jedoch auch als Flachheizkörper bezeichnet, da diese eine wesentlich geringere Bautiefe aufweisen, als die in der Vergangenheit gebräuchlichen Gliederheizkörper.

Der Aufbau der Plattenheizkörper

Wenn man vor einen Plattenheizkörper steht, sieht man gewöhnlich nur die Frontplatte des Heizkörpers. Wenn es sich um einen sogenannten mehrlagen Heizkörper handelt, sind auf der Rückseite der Platten zur Erhöhung der Wärmeabgabe Konvektionsbleche oder Konvektionslamellen angebracht. Zwei oder drei Platten können hintereinander angeordnet und zu einem Heizkörper verbunden werden, man spricht dann von zwei- oder dreilagigen Plattenheizkörper. Die Konvektionsbleche sind dann jeweils zwischen den Platten angeordnet und man erkennt diese, wenn von oben in den Heizkörper geschaut wird.

Die Typen-Bezeichnung von Plattenheizkörpern

Die Typenbezeichnung gibt darüber Auskunft, wieviele Platten und Reihen von Konvektionsbleche im Heizkörper verbaut sind. So beschreibt ein Heizkörper Typ 10 einen Plattenheizkörper mit 1 (Front-) Platte und 0 Reihen Konvektionsbleche. Dementsprechend weist ein Plattenheizkörper Typ 11, 1 (Front-) Platte und 1 Reihe Konvektionsbleche auf, wobei die Konvektionsbleche hinter der Frontplatte angeordnet sind. Diese Namensgebung wird bei Plattenheizkörper fortgesetzt bis zum Typ 33. Wir machen dies nun einmal in Kurzform:

Typ 10 : Besteht aus 1 (Front-) Platte und 0 Reihen Konvektionsblechen, die Bautiefe beträgt hier gewöhnlich rund 6 cm

Typ 11 : Besteht aus 1 (Front-) Platte und 1 Reihe Konvektionsblechen, die Bautiefe beträgt hier gewöhnlich rund 6,5 cm

Typ 20 : Besteht aus 2 Platten und 0 Reihen Konvektionsblechen, diese Ausführung wird als "Hygieneheizkörper" bezeichnet.

Typ 21 : Besteht aus 2 Platten und 1 Reihe Konvektionsblechen, die Bautiefe beträgt hier gewöhnlich rund 7 cm

Typ 22 : Besteht aus 2 Platten und 2 Reihen Konvektionsblechen, die Bautiefe beträgt hier gewöhnlich rund 10 cm

Typ 30 : Besteht aus 3 Platten und 0 Reihen Konvektionsblechen, diese Ausführung wird als "Hygieneheizkörper" bezeichnet.

Typ 33 : Besteht aus 3 Platten und 3 Reihen Konvektionsblechen, die Bautiefe beträgt hier gewöhnlich rund 15 cm

Wie Plattenheizkörper funktionieren

Im Heizbetrieb zirkuliert im Inneren der Heizplatten das Heizwasser und gibt seine Wärme an die Platten ab. Diese erwärmen sich allmählich und geben die Wärme in Form von Strahlungswärme an den Raum ab. Die Konvektionsbleche die ebenfalls durch das Heizwasser in den Platten erwärmt werden, geben Konvektionswärme an den Raum ab. Hat das Heizwasser seine Wärme abgegeben, strömt es abgekühlt zurück zum Heizkessel und wird dort wieder erwärmt.

Strahlungswärme wird von Menschen gewöhnlich als angenehm empfunden. Wenn Sie das Gesicht an einem sonnigen Tage Richtung Sonne halten, erwämt sich die Haut angenehm. Konvektionswärme wird von Menschen nicht durchweg als angenehm empfunden und entspricht sinnbildlich einem Fön der in das Gesicht gehalten wird.

Einlagige, Typ 10 Plattenheizkörper geben den größten Teil (bis ca. 90 %) der Wärme durch Wärmestrahlung ab. Mit zunehmend grösser werdender Typenbezeichnung, also je mehr Platten und Konvektionsbleche hintereinander angeordnet sind, nimmt der Strahlungsanteil ab und der Konvektionsanteil niimmt zu. Daher sollten Plattenheizkörper möglichst „flächig“ gewählt werden, denn je größer die sichtbare Fläche der Frontplatte ist, desto größer ist auch die Wärmeabgabe durch die angenehme Wärmestrahlung. Bei den Heizplatten mit Lamellen beträgt der Konvektionsanteil über 60 %. Diese Tatsache ich bei der Planung zu beachten.

Die aussenliegenden Platten der Heizkörper lassen sich leicht reinigen. Die innenliegenden Konvektionsbleche, die die zu erwärmende Luft auf der Unter- oder Bodenseite "ansaugen", verschmutzen mehr und können nur recht aufwendig durch spezielle Bürsten gereinigt werden. Durch die aufsteigende warme Luft werden Schmutz- und Staubpartikel durch den Heizkörper geführt und nachfolgend im Raum verwirbelt, weshalb Allergiger oder Krankenhäuser auf Flachheizkörper mit Konvektionsblechen verzichten. Hier müssen dann die zuvor beschriebenen Hygienheizkörper zum Einsatz kommen oder andere Heizkörper-Ausführungen, wie z.B. Röhrenradiatoren.

Die Auswahl von Plattenheizkörper

Plattenheizkörper werden gewöhnlich anhand der benötigten Heizleistung, der Heizkörpergrösse und der Anzahl der zu installierenden Heizkörper für die jeweiligen Räume ausgewählt. Wenn beispielsweise in einen Raum ein Heizkörper installiert werden soll, der durch die vorhandene Nische eine Bauhöhe von 60 cm und eine Baulänge von 140 cm vorgegeben bekommen hat, muss nun noch die Wärmeleistung geprüft werden, welche je nach Auswahl der Systemtemperaturen recht unterschiedlich ist.

Die sogenannten Systemtemperaturen beschreiben die Vorlauftemperatur des Heizungswasser (das in den Heizkörper einströmende Wasser), die Rücklauftemperatur des Heizungswassers (das aus den Heizkörper ausströmende Wasser) bei einer Raumtemperatur von 20°C. Die sogenannte Norm-Wärmeleistung von Heizkörpern wird damit bei den Systemtemperaturen Vorlauftemperatur 75°C / Rücklauftemperatur 65°C / Raumtemperatur 20°C ermittelt. Diese Normwärmeleistung wird im Labor ermittelt und dient nur der Vergleichbarkeit der Heizkörper untereinander, damit eben keine "Äpfel mit Birnen" verglichen werden. In der Realität kommen diese Systemtemperaturen so gut wie nicht vor.

Bei Sanierungen von einzelnen Heizkörper in Altbauten kann die Heizkörperleistung bei den Systemtemperaturen 70 / 55 / 20°C zur Diemnsionierung herangezogen werden. In Neubauten oder der kompletten Sanierung kann / sollte mit den Systemtemperaturen 55 / 45 / 20°C ausgelegt werden.

 Die Vor- und Nachteile von Plattenheizkörper

Die Vorteile von Plattenheizkörpern

  • Viele verschiedenen Größen erhältlich
  • Günstige Anschaffungskosten
  • Die Oberfläche lässt sich leicht reinigen
  • Verhältnismäßig einfache Montage
  • Bieten dank zahlreicher Varianten individuelle Gestaltungsmöglichkeiten

Die Nachteile von Plattenheizkörpern

  • Konvektionsbleche lassen sich nur schwer reinigen
  • Sie können Gerüche verursachen und Staub aufwirbeln
  • Spitzere Kanten, was z.B. in Kinderzimmern berücksichtigt werden sollte

 

 Röhrenradiatoren

Röhrenradiatoren werden von unseren Kunden entweder als hochmodern oder sehr altmodisch wahrgenommen. Die Ursache hierfür ist die Ausführung.

 

 

 

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