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Speicher-Behälter

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Bei wärme24 kaufen Sie sicher und günstig Warmwasserspeicher und Pufferspeicher der Hersteller Vaillant, Viessmann, Buderus und Junkers.

Die Warmwasserspeicher führen wir in einer großen Auswahl an Größen und Ausführungen. Sie können die Boiler als soliden Rohrwendelspeicher, als Hygienespeicher, Schichtenladespeicher, bivalente Solarspeicher oder als Edelstahlspeicher in unserem Sortiment auswählen.

Unsere Pufferspeicher führen wir ebenfalls in einer großen Auswahl an Größen und Ausführungen. Verschiedene Heizungsspeicher bieten bereits im Lieferumfang eine angeschlossene Frischwasserstation, für eine hygienische Warmwasserbereitung, diese Frischwasserstation kann jedoch auch separat bei verschiedenen Speichern hinzu bestellt werden.

Doch welchen Speicher benötigen Sie? Schauen wir uns die Speicher einmal genauer bei einem Speicher-Vergleich an.

Der Warmwasserspeicher.

Warmwasserspeicher kommen in Heizungsanlagen zur Erwärmung von Trinkwasser, für unsere Duschen, Badewannen, Spülen und Handwaschbecken zum Einsatz. Die Trinkwasserspeicher die unter oder neben Heizungsanlagen stehen und vereinzelt auch hängen, werden umgangssprachlich auch als Heizungsspeicher, Warmwasserbereiter, Speicher, Boiler, Speicher-Wassererwärmer, Trinkwasserspeicher oder Brauchwasserspeicher bezeichnet. Also viele Namen für einen Gegenstand, den wir jeden Tag nutzen und den wir bei einem Defekt schmerzlich vermissen.

Der Speicher ist bei jeder Heizungsanlage entsprechend seinem Volumen, ständig mit Trinkwasser gefüllt und besitzt vier oder fünf Anschlüsse.

Der erste Anschluss ist für das Trinkwasser vorgesehen und liegt im unteren Teil des Speichers. Hier fliesst das üblicherweise 10 Grad kalte Trinkwasser direkt vom Trinkwasser-Hausanschluss in den Speicher herein. Trinkwasserspeicher sind aufgrund dieses ständigen Anschlusses immer komplett mit Wasser gefüllt. Wenn durch ein Bad oder eine Dusche Wasser entnommen wird, strömt dieses direkt wieder nach.

Der zweite Anschluss besteht eigentlich aus zwei Rohranschlüssen, da es sich hierbei um den Heizungsanschluss handelt, der aus einem Vorlauf (heiß) und Rücklauf (kälter) besteht. Meldet der im Speicher befindliche Fühler der Heizungsanlage, dass der Speicherinhalt unter der eingestellten Temperatur von z.B. 45-60°C liegt, dann schaltet die Heizungsanlage sofort die Wärmeversorgung der Räume ab und beginnt damit, dass heiße Heizungs-Vorlaufwasser durch den Speicher zu pumpen, was als "Vorrangschaltung" bezeichnet wird. Das Heizungswasser kühlt sich beim Wärmeübergang des Heizungs- zum Trinkwasser ab und verlässt als abgekühlten Rücklauf den Speicher. Hierbei liegt der Heizungsvorlauf in der Regel im oberen Teil des Speichers und der Rücklauf ist im unteren Teil des Speichers angeordnet. Die Art der Wärmeübertragung vom Heizungs- auf das Trinkwasser führt zu einer Unterscheidung der Trinwasserspeicher in zwei Ausführungen, nämlich den Rohrwendelspeicher und Schichtenladespeicher.

Rohrwendelspeicher stellen die einfachste und günstigste Ausführung dar und stellen ca. 70-80% der installierten Brauchwasserspeicher. Hierbei ist eine Rohrschlage im Inneren des Warmwasserspeichers installiert, durch die das Heizungswasser fliesst. Diese Speicherausführung ist sehr robust und kann auch in Gebieten mit sehr harten Wasser installiert werden, sie führt jedoch auch zu einer relativ langen Aufheizzeit, wenn Wasser beim Duschen etc. aus dem Speicher entnommen wurde. Die nächste Badewanne kann dann - je nach Speichergrösse - erst nach einer Aufheizzeit von 30-45 Minuten gefüllt werden.

Schichtenladespeicher kommen in der Regel dann zum Einsatz, wenn der Speicher im Heizgerät integriert ist und dort nicht viel Platz zur Verfügung steht. Hier erfolgt der Wärmeübergang in einem Plattenwärmetauscher ausserhalb des Trinkwasserspeichers und das heisse Trinkwasser wird im Speicher nur gelagert. Wenn Wasser aus dem Speicher entnommen wird, wird das nachfliessende Wasser direkt im Palltenwärmetauscher auf die gewünschte Temperatur erwärmt und es steht damit nahezu unbegrenzt warmes Wasser zur Verfügung. Palttenwärmetauscher können jedoch nur in Gebieten mit weichem Wasser zum Einsatz kommen, ab einer Wasserhärte von ca. 12°dH empfehlen die Hersteller den Einsatz eines Rohrwendelspeichers.

Der dritte Anschluss ist für die Entnahme des erwärmten Trinkwassers vorgesehen und sitzt im oberen Teil des Brauchwasserspeicher. Von hier erfolgt der Anschluss der Duschen, Wannen, Spülen, etc.

Der vierte Anschluss sitzt ebenfalls an oberer Stelle des Speichers und ist für den Zirkulations-Anschluss vorgesehen. Die Trinkwasserzirkulation bewirkt, dass an allen Warmwasser-Entnahmestellen nahezu sofort warmes Wasser entnommen werden kann. Hierdurch soll der Abfluss von kühleren Wasser minimiert werden. Die Zirkulationsleitung zweigt an der höchsten Stelle des Trinkwassernetzes ab und wird von dort zum Speicher zurück geführt. Mittels der Zirkulationspumpe zirkuliert hierdurch permanent oder zeitlich geregelt warmes Wasser vom Speicher zur letzten Entnahmestelle.

Der fünfte Anschluss ist bei sogenannten bivalenten Speicher oder Solarspeicher, bzw. bei Speicher-Wassererwärmer für Wärmepumpen installiert.

Bei bivalenten Solarspeichern besteht dieser wieder aus zwei Anschlüssen. Wenn eine Solaranlage installiert ist, liefert diese an Sonnentagen neben dem Heizungswasser eine zusätzliche Wärmequelle zur Erwärmung des Trinkwassers. Hierfür wird dann eine weitere Heizschlange im Speicher installiert, der Speicher ist damit zweiwertig oder eben bivalent.

Bei Warmwasser-Speichern in Anlagen mit Wärmepumpen benötigt der Speicher noch eine Anschluss-Möglichkeit für einen Elektro-Heizstab oder Elektro-Heizpatrone. Diese erwärmen das Wasser elektrisch in den kalten Monaten auf die gewünschte Temperatur. Bei der Auswahl eines Warmwasserspeichers für eine Wärmepumpen-Anlage sollte zudem darauf geachtet werden, dass der Speicher für diesen Einsatzzweck geeignet ist. Bei Speicher für Wärmepumpen kommen gewöhnlich mehr Heizschlangen im inneren des Spchers zum Einsatz, da Wärmepumpen mit niederen Heizmittel-Temperaturen betrieben werden.

 

Wie groß soll der Warmwasserspeicher sein?

Für die Ermittlung der Größe des Warmwasserspeichers, oder das Volumen des Trinkwasserspeichers gibt es verschiedene Auslegungsmöglichkeiten. Bei Neubauten wird der Inhalt der Speicher gewöhnlich über die installierten Entnahmestellen berechnet er kann aber auch über den spezifischen Verbrauch an warmen Wasser pro Person die in dem Haushalt wohnt bestimmt werden. Hierbei wird bei einem niedrigen Bedarf von 15-30 Liter, bei einem mittleren Bedarf von 30-60 Liter und bei sehr hohem Bedarf bei 60-120 Liter pro Person und Tag und bei einer Speichertemperatur von 45°C. Für Einfamilienhäuser mit 3-4 Personen wird gewöhnlich ein Speicher mit einem Inhalt von 120-160 Liter gewählt. Das Speichervolumen sollte dabei eher kleiner gewählt werden, da selbst bei einer guten, hochwertigen Speicherisolierung ein ständiger Wärmeverlust vorhanden ist, der umso grösser ist, je grösser der Speicherinhalt gewählt wurde. Ein kleineres Speichervolumen schont also die Umwelt und vermindert die Energiekosten.

Bivalente Speicher hingegen werden eher mit grösseren Inhalten gewählt, da hier die Speicherung der solaren Erträge im Mittelpunkt steht. Für eine gewöhnliche Trinkwasser-Solaranlage in Einfamilienhäusern werden dann gewöhnlich Speichervolumina von 300 Liter gewählt.

 

Speicher aus Edelstahl - Ja oder Nein?

Die gebräuchliste Speicherausführung ist der Stahl-Speicher, versehen mit einer innenliegenden Emailierung und einer zusätzlichen Schutzanode. Sollte die Emaillierung an einer Stelle schadhaft werden, übernimmt die Anode den Korrosionsschutz des Speichers, indem Sie vor dem Stahl in Auflösung geht. In Gebieten mit besonders aggressiven Trinkwasser oder wenn ein Speicher "fürs Leben" gekauft werden soll, kann der Einsatz eines Edelstahl-Speicher-Wassererwärmers Sinn machen.

 

Welche Energie-Effizienzklasse soll der neue Trinkwasserspeicher haben?

Für Trinkwasserspeicher gelten ab dem 26.09.2017 Anforderungen an die Warmhalteverluste der Trinkwasserspeicher. Die Warmhalteverluste, also die Wärmemenge, welche pro Sekunde oder Tag über die äussere Oberfläche des Speichers an den Aufstellraum abgegeben wird, gibt Auskunft darüber, wieviel Wärme der Speicher ungenutzt verliert. Um uns den Verbrauchern dies bewusst zu machen, wurde durch die EU die Ökodesign Richtlinie eingeführt, die neben den Anforderungen an Speicher auch eine Kennzeichnungspflicht beschreibt. Durch die Angabe der Energie-Effizienzklassen A+, A, B und C kann nun jeder beim Kauf entscheiden, wie Energie-effizient der neue Trinkwasserspeicher sein soll. Dies macht bei einem Artikel, der gewöhnlich zwischen 12 bis 25 Jahren betrieben wird, durchaus Sinn. Doch was bedeutet die Energie-Effizienzklasse konkret? Hierzu ein Beispiel.

Wenn Sie einen neuen Speicher erwerben möchten und dabei zum Beispiel zwischen einem Trinkwasserspeicher mit der Energie-Effizienzklasse C oder B entscheiden müssen, dann bedeut dies bei einem 200 Liter Speicher, einer Gas-Heizung und eine Gaspreis von 0,13 Euro / kWh eine jährlichen Warmhalteverlust von rund 28,00 Euro. Bei 12 Jahren und einem gleichbleibenden Gaspreis entstehen hierdurch Kosten von 336 Euro, bei 25 Jahren somit 700 Euro. Die Entscheidung einen teureren, aber dafür effizienteren Speicher anzuschaffen ist damit dann tatsächlich eine Entscheidung hin zu geringeren Kosten in der Zukunft.

 

Soll der Warmwasserspeicher liegen, stehen oder hängen?

Gewöhnlich steht ein Trinkwasserspeicher neben oder unter der Heizungsanlage. Bei manchen Heizungsanlagen, welche als bodenstehender Kessel ausgeführt wurde, kann aus Platzgründen auch ein liegender Speicher gewählt werden. Hierbei wird die bisher bodenstehende Heizungsanlage auf den Trinkwasserspeicher gestellt. Bei Heizungsanlagen in Etagenwohnungen, welche im Hauswirtschaftsraum oder Küche an der Wand hängen und die aufgrund der Grösse der Wohnung nur einen beringen Trinkwasserbedarf haben, ist auch die Variante eines hängenden Speichers gebräuchlich. Diese Trinkwasserspeicher mit einem Volumen kleiner 100 Liter werden dann neben das Heizgerät an der Wand installiert.

 

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