Hersteller-Werksferien ab der 51. KW, vereinzelt verlängerte Lieferzeiten bei Heizkörpern

Cart:

0 Artikel - 0,00 €
Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

0

Warmwasser- und Pufferspeicher

`

Artikel 1 bis 30 von 563 gesamt

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Artikel 1 bis 30 von 563 gesamt

Seite:
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Warmwasserspeicher - schnell und sicher bei wärme24 kaufen

Was sind Warmwasserspeicher?

Zunächst einmal ist die Klärung des passenden Begriff erforderlich, da umgangssprachlich für Warmwasserspeicher eine Vielzahl an Begriffen verwendet wird.

So werden diese Apparate z.B. Speicher, Speichererhitzer, Heißwasserbereiter, Warmwasserbereiter, Trinkwasserspeicher, Speicher-Wassererwärmer, Boiler, Heizungsspeicher, Brauchwasserspeicher, Wasserwärmer usw. genannt. Wir haben uns dazu entschlossen, den gebräuchlichsten Begriff, eben Warmwasserspeicher zu verwenden, auch wenn aus diesem nicht eindeutig hervorgeht, was dieser macht, bzw. wofür dieser verwendet wird.

Warmwasserspeicher dienen zur Erzeugung und Bevorratung von Trink-Warmwasser, und werden typischerweise in Wohngebäuden eingesetzt. In diesen Speicherbehältern, die mit einer Isolierung zur Verringerung der Wärmeverluste versehen sind, wird Trinkwasser auf einen Temperaturbereich von 50-100°C direkt oder indirekt erwärmt. Durch das Öffnen der Waschtisch- Spülen, Wannen- und Duscharmatur, wird dann das erwärmte und bevorratete erhitzte Trinkwasser dem Speicher entnommen und verbraucht.

Warmwasserspeicher gibt es in verschiedenen Ausführungen. So z.B.:

Indirekt beheizte Warmwasserspeicher

Diese indirekt beheizten Warmwasserspeicher stellen die verbreiteste Variante für die Erwärmung und Bereitstellung von Trinkwasser dar. Bei diesen Warmwasserspeichern erfolgt die Erwärmung insofern "indirekt", dass der Warmwasserspeicher die Wärmeenergie durch ein zweites Gerät, eine Heizungsanlage, ein Heizkessel, ein Heizgerät in Form von erhitzten Heizungswasser zur Verfügung gestellt bekommt.

Wenn von einem Warmwasserspeicher gesprochen wird, handelt es sich also in der regel um einen indirekt beheizten Warmwasserspeicher, welcher wiederum in zwei Ausführungen verwendet wird.

Rohrwendelspeicher und Schichtenladespeicher

Rohrwendelspeicher haben im Inneren des Behälters eine Rohrschlange in dem das heiße Heizungswasser zirkuliert und damit das im Speicher befindliche, umgebende Trinkwasser erwärmt. Diese Warmwasserspeicher stellen die häufigste Ausführung dar, sind kostengünstig und robust. Gebiete mit besonders kalkhaltigem Wasser stellen für diese Warmwasserspeicher kein Problem dar.

Schichtenladespeicher

In Schichtenladespeicher wird das erwärmte Trinkwasser bevorratet. Erwärmt wird das Trinkwasser in einem vorgelagerten Plattenwärmetauscher. Schichtenladespeicher sind etwas teurer als Rohrwendelspeicher, durch die Plattenwärmetauscher wird das Trinkwasser jedoch schneller erwärmt. Schichtenladespeicher sollen nach Herstellerangaben nicht in Gebieten mit harten, oder besonders harten Wasser eingesetzt werden. Der hohe Kalkanteil im "harten" Trinkwasser bewirkt eine Verstopfung der Plattenwärmetauscher, die dann bei den jährlichen Wartungen aufwendig und teuer entkalkt werden müssen.

Unter der Rubrik der "indirekt beheizten Warmwasserspeicher" können diese weiterhin unterschieden werden im Bezug auf das Material, aus denen diese gefertigt wurden.

Stahl oder Edelstahl

Warmwasserspeicher werden in den überwiegendsten Fällen aus Stahl gefertigt. Da Stahl in Verbindung mit sauerstoffhaltigem Trinkwasser jedoch korrodieren, also rosten würde, muss dieses geschützt werden, was die Hersteller durch eine innenliegende Emaillierung der Warmwasserspeicher erreichen. Durch die Emaillierung wird das im Speicher befindliche Trinkwasser hygienisch gelagert und gleichzeitig der Stahl, aus dem die Behälter gefertigt wurden, geschützt.

Eine Emaillierung von nicht ebenen Flächen, wie z.B. die Rundungen im Inneren der Speicher ist verschiedentlich nicht vollkommen verlässlich möglich. Aus diesem Grund geben die Hersteller von Stahl-Warmwasserspeichern den Behältern noch eine Anode, oder "Opferanode" mit, welche in den Speichern von außen eingebracht wird. Diese Anode aus Magnesium gehen dann in Auflösung, wenn die Emaillierung an einer Stelle im Inneren nicht vollkommen ist und blanker Stahl mit dem Trinkwasser in Verbindung kommt. Da es bei der Emaillierung gewöhnlich im Laufe der Zeit zu Fehlstellen kommen kann, müssen Warmwasserspeicher bei jeder Heizungswartung geprüft werden. Hierbei muss die Anode entnommen und auf Korrosionsspuren hin geprüft werden. Warmwasserspeicher können auch mit Fehlstellen an der Emaillierung jahrelang betrieben werden, sofern die Anoden regelmäßig geprüft und als Ersatzteil ersetzt werden.

Warmwasserspeicher aus Edelstahl sind hochwertig, kostenintensiver und durch das edlere Metall, vor Korrosion geschützt. Die höheren Anschaffungskosten eines Warmwasserspeicher aus Edelstahl relativieren sich mit den Jahren, da diese Speicher keine regelmäßigen Wartungen / Prüfungen erfordern und da hier keine Anoden ausgetauscht werden müssen. Edelstahl-Warmwasserspeicher können theoretisch ein Menschenleben lang verwendet werden. Als nachteilig muss jedoch betrachtet werden, dass technische Weiterentwicklungen bei der Isolierung der Warmwasserspeicher bei einem Betrieb der Speicher von 20, 30 oder 40 Jahre keine Berücksichtigung finden. Stahl-Speicher die durchschnittlich alle 20-25 Jahre erneuert werden, erhalten entwicklungsbedingt, eine höherwertigere Isolierung und weisen damit dann auch geringere Stillstandsverluste auf.

 

Heizungs-Speicher, Solar-Speicher und Wärmepumpen-Speicher

 

Indirekt beheizte Warmwasserspeicher werden zudem auch nach der Art, der Beheizung unterschieden.

 

"Klassische" Heizungs-Warmwasserspeicher, oder Heizungs-Speicher werden von EINER Gas- oder Ölheizungsanlage mit heißem Heizungswasser versorgt. Diese Warmwasserspeicher werden deshalb auch "monovalente Speicher" genannt.

 

Solar-Warmwasserspeicher, auch "bivalente Speicher" genannt werden von ZWEI Quellen mit heißem Heizungswasser versorgt. Das erwärmte Heizungswasser aus den Solarkollektoren und das Heizungswasser aus der Öl- oder Gas-Heizungsanlage wird durch zwei Heizwendel, oder Heizschlangen durch den Speicher geführt.

Wärmepumpen-Warmwasserspeicher werden durch die geringeren Heizwassertemperaturen mit grösseren und längeren Heizschlangen im Speicherinneren versehen. Gleichzeitig bieten diese Speicher noch die Möglichkeit der zusätzlichen Beheizung mit einer elektrischen Heizpatrone, durch eine entsprechende Flansch-Öffnung am Speicher.

Direkt beheizte Warmwasserspeicher

Im Gegensatz zu Warmwasserspeicher, erzeugen, bzw. erwärmen direkt beheizte Warmwasserspeicher das Trinkwasser direkt, z.B. durch einen im oder an den Speicher installierten Gasbrenner, durch im Inneren befindliche elektrische Heizpatronen oder durch eine angebrachte Luft-Wasser-Wärmepumpe. Diese fallen der Definition nach damit nicht mehr unter die Warmwasserspeicher sondern unter die "Warmwasserbereiter", wie z.B. Durchlauferhitzer, Übertischgeräte, und ähnliches und sollen deshalb hier keine weitere Beachtung finden. Sollten Sie einen Warmwasserbereiter benötigen möchten wir Sie auf unsere diesbezügliche Kategorie verweisen.

 

Was muss beim Kauf eines Warmwasserspeichers beachtet werden?

Warmwasserspeicher erfordern wie so viele Geräte und Apparate seit Jahren eine besondere Betrachtung im Bezug auf energiesparenden, umweltverträglichen und damit auch kostengünstigen Betrieb.

Doch in erster Linie ist natürlich die passende Dimensionierung, also die Auswahl der Größe des Speichers maßgeblich, damit es bei dem späteren Betrieb des Warmwasserspeichers nicht zu einer Unterversorgung mit Warmwasser kommt.

 

Wie groß soll der Warmwasserspeicher sein? Wieviel Liter soll der Speicher bevorraten?

Die Auswahl der Größe von Warmwasserspeichern wird von Ihrem Installateur durch die Anzahl der Entnahmestellen und der gleichzeitigen Nutzung dieser Warmwasserverbraucher rechnerisch bestimmt.

Eine überschlägige Prüfung des Speichervolumens kann jedoch auch anhand der im Haushalt lebenden Personen erfolgen. Je Bewohner werden statistisch betrachtet 30 bis 50 Liter pro Tag verbraucht. Bei der Prüfung der Speichergröße müssen dann jedoch noch die Verbrauchsgewohnheiten berücksichtigt werden. Wenn die Nutzer z.B. überwiegend duschen, kann mit 30 Litern ausgekommen werden. Bei regelmäßigen Vollbädern werden gewöhnlich 50 Liter benötigt. Des Weiteren muss die Gleichzeitigkeit berücksichtigt werden. Wenn der Vater morgens duscht und die Tochter abends badet, wurde das vom Vater entnommene Warmwasser zwischenzeitlich wieder im Speicher erwärmt.

Die Leistung der Heizungsanlage muss bei der Prüfung des Speicherinhalts ebenso Berücksichtigung finden. Ist in dem Haus eine Heizung mit einer Heizleistung von 18 kW oder mehr installiert, so kann diese das entnommene Wasser im Speicher, welches ja durch "kaltes" Trinkwasser ersetzt wird, wesentlich schneller wieder auf die gewünschten 50 oder 60°C erwärmen, als eine Heizung in einem Niedrig-Energiehaus, welche lediglich eine Heizleistung von 8-10 kW aufweist. Somit sollten Speicher mit "kleineren" Heizleistung eher mit einem größeren pro Kopf Bedarf, wie z.B. 50-60 Liter dimensioniert werden.

Gewöhnlich ist für eine 3-4 köpfige Familie ein Warmwasserspeicher mit 120 bis 160 Liter ausreichend.

Der Warmwasserspeicher sollte jedoch nicht zu groß dimensioniert werden, da sich hierdurch die Wandfläche vergrößert und damit auch die Wärmeabstrahlung. Ebenso sollte die Warmwassertemperatur im Speicher, mittels der Heizungsregelung, nicht zu hoch gewählt werden, da dies ebenfalls die Abstrahl- und damit die Stillstandverluste begünstigt.

Womit wir beim Thema energie- und kostensparen und Umweltverträglichkeit wären.

Mit der Einführung der Ökodesign Richtlinie werden Warmwasserspeicher entsprechend ihrer Energieeffizienz mit dem ErP-Label und einer Energieeffizienz-Klasse versehen. Die Klassifizierung ist überwiegend von der Isolierung des Warmwasserspeichers abhängig, aber eben auch von der Grösse des Speichers. Warmwasserspeicher dürfen seit 2017 nur noch die Energieeffizienzklassen A+ bis C aufweisen.

Hierbei zahlt sich die Auswahl eines Speichers mit einer höheren Effizienzklasse im Laufe der Jahre aus, da ein Speicher mit der Effizienzklasse C im Vergleich zur Klasse B im Jahr ca. 15 Euro an Stillstandsverluste aufweist.

In unserem Onlineshop finden Sie durchweg Warmwasserspeicher von namhaften Herstellern, wie Viessmann, Bosch, Junkers, Buderus, Vaillant, usw.

Mittels unserer Filternavigation finden Sie schnell und einfach den passenden, kostengünstigsten und energieeffizientesten Warmwasserspeicher und erhalten diesen in äusserst kurzer Zeit.

 

`